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Stoff Name Gummi
Art / Kategorie Restmüll 
Chemischer Hintergrund Vulkanisierter Kautschuk wird als Gummi bezeichnet und weist gummielastische Eigenschaften auf.

Latex (lat.: latex=Flüssigkeit) war ursprünglich die Bezeichnung der Flüssigkeit von kautschuk-liefernden Pflanzen. Heute wird mit Latex allgemein eine Dispersion von Polymeren in wässrigen Medien bezeichnet. Durch Ausflockung mit verdünnten Säuren oder durch Räuchern kann aus dem Latex der darin dispergierte Kautschuk erhalten werden. Bei Naturkautschuk handelt es sich um polymerisiertes Isopren (2-Methyl-1,3-butadien).
Mit Kautschuk werden allgemein unvernetzte, aber vernetzbare Polymere (d.h. langkettige Thermoplaste mit mehreren Doppelbindungen) bezeichnet. Diese Thermoplaste können untereinander durch Schwefelbrücken vernetzt werden, wodurch sich eine Strukturänderung zum Elastomer ergibt. Diesen Vorgang bezeichnet man als Vulkanisation. Hierbei werden die Kautschukverbindungen bei ca. 130 °C unter Zugabe von Schwefel oder dessen Verbindungen erhitzt.
Hartgummi hat einen Schwefelgehalt von 25-50 % (Schwefelgehalt im Weichgummi: 1-5 %). Er lässt sich wie Holz oder Horn bearbeiten. Er dient heute u.a. zur chemikalienbeständigen Auskleidung von Behältern, sowie zur Herstellung elektrotechnischer Artikel, von Griffen und Hähnen. 

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